1. Woche geschafft

Es ist Sonntag Mittag und ich sitze frisch geduscht und mit 25km in den Beinen vorm Rechner, um diese Zeilen zu schreiben. Die letzten beiden Trainingseinheiten waren im Vergleich zum Mittwoch echt das komplette Gegenteil: alles war locker, die gelaufenen Zeiten waren in Ordnung.

Am Freitag standen 5×1500 Meter auf dem Plan. In unserer Gruppe teilten wir uns in kleinere Grüppchen auf; Läufer mit ähnlichen Zeitvorgaben sind also weitestgehend zusammen gelaufen. In meinem Grüppchen waren wir zu dritt. Die einzelnen Intervalle haben wir uns sehr gut eingeteilt und waren auch zeitlich immer im Plan.

Die letzten 500 Meter des letzten Intervalls sollten wir nochmal “volle Pulle” laufen, um am Ende eine maximale Herzfrequenz bestimmen zu können. Ich habe bisher noch nie meine maximale Herzfrequenz so bestimmt, sondern sie anhand einer Faustformel (220 minus Alter, bei Frauen 226 minus Alter) berechnet; für mich also (noch) 196. Am Freitag jedoch stellte sich heraus, dass ich “nur” auf eine Herzfrequenz von 190 komme.

Ich werde also diese als Ausgangswert für die nächsten Läufe nehmen müssen. Allerdings betonte unser Trainer auch noch einmal, dass er kein Freund des Herzfrequenztrainings sei. Manch einer kann eben über längere Zeit mit einem hohen Puls laufen, was nicht bedeutet, dass derjenige falsch trainiert. Find ich gut, diese Meinung, denn ich denke, bei mir ist das auch so🙂

Zum Lockern der Beine wird sich nachher auf das Rad geschwungen – in Richtung Eisdiele!!!

5 thoughts on “1. Woche geschafft

  1. Also doch 220-Lebensalter oder rechne ich falsch?
    Ich laufe gar nicht mehr nach HF.
    1. egal ob Polar- oder Garmingurte ich bekomme jedesmal Herrn Wolf zu Besuch
    2. Mein Körpergefühl ist inzwischen so gut das ich ohne auskomme ..sogar besser?
    3. einzig zum Erkennen von Krankheiten wie Erkältung taugt das Teil bei mir noch. .. und ob ich das 2 Tage früher erfahren möchte naja🙂

  2. Deinem Trainer kann ich nur recht geben, schon unterschiedliche Tageszeiten können für unterschiedliche Pulsbereiche sorgen. Ich bin selbst als ich 2002 anfing Leistungsmässig zu trainieren vom pulsorientiertem Training zum tempoorientierten Training übergegangen.

  3. Ich hab auch ganz schnell wieder aufgehört, nach Herzfrequenz zu laufen, denn sonst hätte ich mich im Schneckentempo bewegen müssen. Außerdem ist dieser beknackte Brustgurt die ganze Zeit runtergerutscht…

  4. Also entweder ist die Formel „226 minus Alter“ für Frauen schlicht und ergreifend falsch oder ich bin älter als ich dachte, also wenn 226 minus X = 190 ist, dann müsste ich 36 Jahre alt sein🙂

    Haha, nein! Wir schenken der Formel keinerlei Beachtung und konzentrieren uns ganz auf das eigene Körpergefühl. Schließlich weiß man ja selber am Besten, ob man kurz vor dem Zusammenbruch steht oder ob es noch etwas schneller geht, äh läuft.

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