Den Gürtel enger schnallen?

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Bei dem Wetter und einer geplanten Laufstrecke von 28 Kilometern war klar, dass ich heute mit Trinkgürtel laufen musste. Also packte ich meinen Allzweckgürtel: 2 Flaschen Wasser, Taschentücher, Schlüssel, Traubenzucker… Und dann ging es los, in aller Früh, vor 8 Uhr, an einem Sonntag – also mitten in der Nacht. Drei Runden im Park und um den See wollte ich laufen, dann noch ein bisschen dran hängen, damit ich auf 28km komme; mein Garmin Raketenrunner 305 weiß schon bescheid…

Die ersten zwei Runden waren okay, die letzte anstrengender. Was mich heute aber tierisch genervt hatte, war der Trinkgürtel. Ich binde ihn mir meist um die Hüfte, dann liegen die Flaschen auf dem Hinterteil und ich merke sie nie. Heute war aber irgendwie der Wurm drin: nach einigen hundert Metern rutschte der Gurt nach oben Richtung Waschbärbauch. Nur dieser hielt ihn davon hab, noch weiter hoch zu wandern. Dadurch schwappte alles hin und her; ich musste stets den Gürtel öffnen, alles nach unten schieben und ihn wieder fest machen. Nervig, echt!

Zu Hause angekommen wurde der Gürtel erst einmal in die Ecke gefeuert. Unter der Dusche wunderte ich mich, warum es auf einmal so unheimlich brannte. Tja, durch das Hochrutschen des Gürtels, habe ich schöne Scheuerstellen an der Hüfte bekommen. Das nächste Mal muss ich mir was Anderes einfallen lassen…

10 thoughts on “Den Gürtel enger schnallen?

  1. Also ich habe auch einiges an Trinkgürteln ausprobiert, eine grosse, vier kleinere, acht kleine Flaschen. Diese Camelbak Hüfttaschen oder gar Trinkrucksäcke habe ich gar nicht erst versucht. Hat mich alles nicht wirklich überzeugt.
    Was ich zuletzt bei längeren oder langen Läufen gemacht habe war die Versorgung unterwegs zu regeln. Ich bin dabei allerdings in der recht glücklichen Lage unterwegs nicht wirklich viel trinken zu müssen. Bei mittleren Läufen bin ich dann einfach mit einer 0,5l Flasche in der Hand gelaufen. Diese kann man dann auch unterwegs an einer leicht zu merkenden Stelle liegen lassen um sie später wieder abzuholen.
    Bei langen Läufen dann z.B. folgendes Verfahren. Zuhause loslaufen, nach 8,5km eine Tankstelle angelaufen, dort zwei 0,5l Flaschen gekauft für die nächsten 12-18km. Dann wieder eine Tankstelle angelaufen um noch mal eine 0,5l Flasche für den Rest der Strecke zu kaufen.
    Vielleicht ja auch für dich eine Überlegung wert.

    • Ich bin auch schon manchmal mit der Flasche in der Hand gelaufen. Das war okay, wenn ich regelmäßig die Seite wechsel, sonst verkrampft die Hand und/oder der Arm so.

      Das Deponieren von Getränken ist mir auch schon mal in den Sinn gekommen. Allerdings laufe ich ja oft im Bürgerpark und da hab ich immer gewisse Bedenken: finde ich die Stelle wieder, klaut mir das auch keiner oder macht damit ekelige Sachen… hihi. Ist wahrscheinlich unbegründet, diese Angst.

      Vielleicht sollte ich mir echt eine Art Getränkestation bauen, z.B. mein Zuhause: ich wohne direkt am Bürgerpark, Hochparterre, mit Balkon vorne raus. Also komme ich bei Bedarf zu Hause vorbei und lasse mir von meinem Mann über den Balkon ein Getränk meiner Wahl reichen. Das könnte klappen…

  2. Hallo Jacqui,
    ich bin zufällig – über den Tag-Surfer von WordPress – auf Dein Blog gestossen, das mir sehr gut gefällt. Ich selbst stehe beim Laufen noch ziemlich am Anfang, finde es aber sehr motivierend, Blogs von Läufern zu lesen, die schon einen Marathon geschafft haben.

    Zum Thema Trinkflasche: Da ich bisher nur maximal 5km am Stück schaffe, ist das noch nicht wirklich das Thema für mich. Aufgrund der Hitze habe ich mir zuletzt aber doch einen Gurt gekauft, der für eine (grosse) Flasche Platz bietet, und um die Hüfte getragen wird. Ich hab es allerdings als sehr störend empfunden.
    Die Flasche in der Hand zu tragen ist für mich ebenfalls problematisch, da ich dann Probleme mit dem richtigen Durchschwingen der Arme habe.
    Was ich noch nicht probiert habe, ist ein Gurt für mehrere kleine Flaschen, wie Du ihn offenbar verwendest. Auch fehlen mir die Erfahrungswerte, wie viel man auf längeren Distanzen zu sich nehmen sollte. Darf ich Dich fragen, wieviel Flüssigkeit Du für einen 10km Lauf mitnimmst?

    Liebe Grüsse,
    Wolfgang

    • Willkommen Wolfgang🙂,

      bei einem 10km Lauf nehme ich eigentlich nie was zu trinken mit. Das mache ich erst, wenn ich mindestens 2 Stunden unterwegs sein werde, also bei den ganz langen Läufen ab 20km. Darunter bin ich bisher ganz gut ohne Getränk ausgekommen – auch wenn es warm war.

      Ich weiß aber ja nicht, wie schnell du so unterwegs bist, aber du schreibst ja auch, dass du noch am Anfang stehst. Kann also sein, dass du für die 10km etwas länger brauchst als ich und wenn man dann bei so einer Hitze läuft, könnte ich mir vorstellen, etwas zu trinken mitzunehmen. Dann aber nur ein Fläschen; ich glaube, da passen ungefähr 200-250ml Flüssigkeit rein.

      Grundsätzlich achte ich aber immer darauf, generell (den ganzen Tag über) viel zu trinken, also auch vor dem Lauf schon genug intus zu haben. Bisher klappte es so ganz gut.

      Viele Grüße,
      Jacqui.

      • Hallo Jacqui,
        danke für Dein Feedback!

        Ich bin noch nie 10km gelaufen🙂, dafür reicht es leider bei mir noch nicht. Wäre aber mein nächstes ganz grosses Ziel. Von der Zeit rede ich gar nicht…

        Aber danke für den Tip mit dem Fläschchen. Trinkst Du nur Wasser, oder verwendest Du eine spezielle Mischung?

        Liebe Grüsse,
        Wolfgang

  3. Ich trinke meist Wasser mit etwas Geschmack, also so stilles Wasser mit Apfelgeschmack oder ich mache einen Spritzer Saft rein. Wenn ich die ganz langen Läufe (> 25km) mache, dann kommt es auch mal vor, dass ich ein Sportgel ins Wasser mische. Vor allem will ich aber dann testen, wie gut die mir bekommen, damit ich dann weiß, was ich beim Marathon-Wettkampf nehmen kann und was nicht.

    Grüße,
    Jacqui.

  4. Hallo Jacqui, ich habe mich auch lange gegen einen Trinkgürtel gesträubt, aber bei längeren Läufen (gerade jetzt im Sommer) muss ich Wasser mitnehmen. Trinkgürtel ist nicht Trinkgürtel und vielleicht hast du den für dich richtigen noch nicht gefunden. Ich habe einen von Fuel Belt und der sitzt wie angegossen. Er lässt sich dank Klettverschluss auch gut regulieren.
    Aufscheuern ist unangenehm. Ich benutze für gefährdete Stellen „Glide“.

    Dein Blog gefällt mir übrigens auch sehr gut. Habe schon des öfteren mal reingeschaut.

    LG Sabine

    • Willkommen Sabine und danke für das Feedback.

      Es mag schon sein, dass ich den falschen Gurt habe. Zwar ist dieser auch mit Klettverschluss und lässt sich somit sehr gut regulieren, aber ich denke, sobald ich mehrere Flaschen damit transportiere, desto schneller rutscht er hoch.

      Vielleicht trage ich ihn auch falsch: habe bei anderen Läufern beobachtet, dass der Gürtel ziemlich weit oben, in der Taille, sitzt. Wenn ich das mache, dann habe ich das Gefühl, dass ich keine Luft mehr bekomme…

      Irgendwie doof, ich kann ja auch nicht ständig neue Gürtel kaufen bis ich den richtigen gefunden habe, das geht dann ganz schön ins Geld.

      Das nächste Mal versuche ich es mit der Tankstellen-Taktik oder deponiere meine Getränke irgendwo (z.B. zu Hause).

      Grüße,
      Jacqui.

  5. Meiner sitzt auch in der Taille!🙂

    Eine Laufkollegin von mir hat eine Trinkflasche mit Durchgriff, die sie beim Laufen in der Hand trägt. Sie sagt, sie kommt damit am besten zurecht.

    Guckstu hier: http://www.runnerspoint.de/RP-HAND-HELD-BOTTLE_7929-6-3-3-_art

    Ist aber sicherlich gewöhnungsbedürftig.

    Die Tankstellen-Taktik ist sicherlich auch nicht schlecht, aber ich z.B. unterbreche Läufe eher ungern.

    Aber der Sommer dauert ja auch nicht ewig und dann stellt sich das Problem mit den Trinkflaschen möglicherweise nicht mehr.

    Schönen Tag noch. LG Sabine

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