Streckenmonotonie

So schön und vielseitig der Bürgerpark auch ist, im Moment langweilen mich seine Wege, Bäume, Pfade. Vier Mal die Woche muss ich dort laufen, meist dieselbe Runde und das in letzter Zeit sogar mehrmals hintereinander. Mittlerweile kenne ich jeden Stein, jeden Bodenwelle, jede Kurve. Ich behaupte, daß ich die Runde auch im Schlaf laufen könnte.

Die Runde ist 4,8 km lang. Nimmt man den Umweg über den Stadtwald und umrundet noch den Unisee, dann kommt man auf 8-10 km. Das ist an sich in Ordnung und im Grunde genommen sogar perfekt: ein großer Park mit Wald und See mitten in der Stadt, nur 2 Minuten von meinem Zuhause entfernt. Wo gibt es das schon?

Für meinen 16 km Dauerlauf von heute allerdings musste ich den Park schon zweimal umrunden, am Freitag laufen wir wieder 3 Runden gesteigert und Sonntag findet dort der 2. Vorbereitungslauf statt, d.h. für mich: 6 Runden! Das wird ein Spaß…

Im Moment sehe ich aber keine Alternativen: durch die Stadt laufe ich nicht so gern; der Werdersee ist zu weit weg; eine Blocklandrunde ist mindestens 22 km lang und somit für ein Training in der Woche zu viel (es sei denn, man dreht irgendwo mittendrin um, aber das bockt nicht). Es bleibt mir also nichts Anderes übrig als der Bürgerpark. Vielleicht laufe ich mal quer durch, entdecke neue Wege oder nehme mir ein Buch mit gegen die Langeweile😉

8 thoughts on “Streckenmonotonie

    • Ja, das mache ich auch öfter, einfach mal anders herum… Das hilft ein wenig🙂

      Ich denke, das ist bei mir auch gerade nur so eine Phase – wenn man eben immer das Gleiche tut. Das geht auch wieder vorbei und dann mag ich meine Bürgerpark Runde wieder!

  1. Meine Vorschläge:

    – nicht das ganze Blockland, sondern über den Lehester Deich abkürzen und Jan-Reiners-Weg zurück. (Also Kuhgrabenweg bis zur Schleuse, dann rechts abbiegen, immer geradeaus (der Lehester Deich), beim Jan-Reiners-Weg rechts abbiegen und dann kommst du beim Horner Bad wieder raus – insgesamt auch nicht so super spannend, aber zwischendurch mal ganz nett)

    – ab und zu mal durch Straßen laufen, das habe ich im Winter immer gemacht, weil ich im Dunkeln zu viel Respekt vor’m Bürgerpark habe. Man muss zwar öfter an Ampeln anhalten, aber man lernt Bremen besser kennen und sieht schöne Häuser🙂

    – Hörbücher! Nur Nietzsche kann ich nicht empfehlen…😉

  2. In diese Phasen kommen wir wohl alle irgendwann mal😦 . Gerade die Runden unter der Woche, wenn das Zeitbudget sowieso knapp ist. Dabei klingt die Runde dafür, daß du in der Stadt läufst richtig nett.
    Gibt es vielleicht noch unentdeckte „Schlenker“-Möglichkeiten? Manchmal hilft es ja, einige hundert Meter zu variieren, dann entsteht ein neues Laufgefühl.
    lG
    Ralph

  3. Huhu,

    den „Schlenker“ über das Blockland – Richtung Jan-Reiners-Weg und zurück kann ich echt mal probieren. Vielleicht laufe ich dann nicht am Horner Bad vorbei sondern biege vorher wieder vom Weg ab und komme so entlang der Autobahn🙂 wieder zum Kuhhirtenweg…

    Ich probiere es mal und werde berichten.

    Heute aber geht es erstmal wieder auf die Bürgerpark-Runde! Schakaaa…

  4. Ja, diese Art von Monotonie kommt mir bekannt vor. Ich bin früher immer im Ostpark gelaufen, Runde für Runde. Immer gleich herum, damit ich die Zeiten vergleichen konnte. Ich kannte auch jeden Baum, jedes Loch, jede Bank.

    Dann bin ich zum Laufverein gekommen und mein Laufrevier ist nun im Wald. Dort gibt es mehr Möglichkeiten, obwohl ich mittlerweile auch schon vieles monoton finde. Deshalb freue ich mich immer, wenn ich mal woanders laufen kann. Am liebsten im Urlaub. Das ging dieses Mal allerdings leider nicht.

    Am besten, du änderst mal die Richtung oder suchst dir doch mal eine andere Strecke.

    LG Sabine

  5. Pingback: Laufen um zu hören « Jacqui's Jog Blog

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