Nein! zum Post-Marathon-Blues

Nach dem Marathon ist vor der neuen Bestzeit!

Vier Tage sind nun um. Mein Verlangen nach fettigem Essen habe ich bereits am Montag gestillt: es gab Burger und Pommes, Schokolade und Chips. Ich lag faul auf der Couch, schaute mir komische Sendungen im Fernsehen an (es ist schon verrückt, was so tagsüber im TV läuft), traf mich mit meiner Schwester, um in die Sauna zu gehen.

Gestern lief ich das erste Mal wieder, nur ein kleines Ründchen, nicht länger als 5 Kilometer. Die Muskelkatze ist verschwunden, aber die 42,195 Kilometer vom Sonntag sind trotzdem noch in den Beinen zu spüren – verständlicherweise.

Die Enttäuschung ist zwar noch da, ich kämpfe aber nicht dagegen an, sondern akzeptiere sie. Es ist normal, enttäuscht zu sein, wenn doch meine Ziele für den Marathon andere waren. Bloß nicht in den sogenannten Post-Marathon-Blues verfallen, einer gewissen emotionalen Leere oder gar Depression nach dem großen Event, nach monatelangem Training und Konzentration auf den einen Tag!

Jetzt heißt es, sich neue Ziele zu setzen und das Laufen nicht allzu sehr zu vernachlässigen (so wie im letzten Jahr, wo ich nach dem Marathon erst einmal 4 Wochen gar nicht gelaufen bin, hehe). Aber der Trainer hat schon für uns gesorgt: der Trainingsplan beinhaltet noch 2 Wochen Marathonnachbereitung mit abschließenden 10km Wettkampf.

Und obwohl ich 10km-Läufe hasse, freue ich mich auf den Wettkampf in Ofen. Danach sind es nur noch 2 Wochen bis zum dritten und letzten Lauf der diesjährigen Halbmarathon Challenge – einer weiteren Gelegenheit, die 1:40h-Marke anzugreifen.

Es gibt also weitere Ziele und auch den Wunsch, so schnell wie möglich einen weiteren (vielleicht Frühjahrs) Marathon zu laufen. Ich will dem Hammermann ordentlich eine verpassen, dafür dass er am Sonntag so fies zu mir war.

8 thoughts on “Nein! zum Post-Marathon-Blues

  1. Genau richtig! Neue Ziele müssen her. Wobei ich zwei Wochen bis zum nächsten Wettkampf etwas knapp finde (sage gerade ich😉 ). Aber dein Trainer wird es schon richtig machen.
    Ich wünsche dir viel Spaß und Erfolg bei den beiden Wettkämpfen. Regeneriere dich trotzdem weiter!
    lG
    Ralph

    • Der Trainer hat das bisher jedes Jahr so gemacht: einen 10km Wettkampf nach 2 Wochen. Es lief immer gut und für die meisten kam da noch mal eine Bestzeit bei heraus.

      Natürlich aber regeniere ich auch, diese Woche laufen wir laut Plan nur 3 kleine Läufe von etwa 30-45 Minuten und nächste Woche gibt es nur ein paar kurze Tempoeinheiten (400er). Nach dem 10er steht im Plan: aktive Pause bis Ende November! Klingt cool!

  2. Boah, Du peilst schon wieder einen neuen Wettkampf an? Das finde ich prima – und ist wohl eine gute Medizien gegen den beschriebenen „Post-Marathon-Blues“.

    Ich bin bisher noch nicht wieder gelaufen, hab es aber ein paar mal in die Sauna geschafft und ein paar Stunden auf dem Spinning-Bike gesessen.

    Im Moment liebäugeln wir damit, uns bei der Bremer Winterlaufserie anzumelden. Sehe ich Dich dort auch?

    Apropos sehen: ich hab wohl ziemlich blög geschaut, als Du mir gestern abend auf dem Rad entgegegen kamst, oder? Sorry, die Verblüffung konnte ich nicht verbergen – ich war einfach baff😉

    • Bremer Winterlaufserie? Bin ich natürlich dabei, so wie auch in diesem Jahr. Ist echt eine gute Motivationsspritze über den Winter und macht Spaß.

      Gestern abend? Ja, da war ich bei einer Freundin und bin mit dem Rad gefahren. Wo und wann hast du mich denn gesehen? War das in der Wachmannstrasse?

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