Angstig

Der Lauf heute war irgendwie unheimlich. Obwohl meine Laterne den Weg perfekt ausleuchtete, war es doch an der einen oder anderen Stelle sehr gruselig. Der Wind war stark und sorgte dafür, dass links und rechts des Wegesrandes das Laub raschelte oder eigenartige Geräusche aus dem Wald kamen – vielleicht von den Ästen und Zweigen der Bäume. Weit und breit war keine Menschenseele, nur ich mit meiner Funzel und die Natur.

Ab und an drehte ich mich zur Seite oder warf einen Blick über die Schulter, um nachzusehen, woher die Geräusche kamen oder ob mich jemand verfolgen würde. Ich war froh, als ich wieder in beleuchtetes, besiedeltes Gebiet kam – und heilfroh, als ich unter der warmen Dusche stand!

5 thoughts on “Angstig

  1. Ich verstehe Dich auch nur zu gut… Und darum bin ich im Winter nur am Wochenende für einen langen Lauf draußen unterwegs: tagsüber. Und abends mach ich dann Intervalle auf dem Laufband im Studio. Da gruselt es mich vor fast nichts😉

  2. Kann Dich voll verstehen….
    Vielleicht bin ich sogar noch ängstlicher, denn ich laufe erst GAR NICHT abends, auch nicht mit Laterne.
    Dann lieber nur am Wochenende laufen oder zu zweit oder nur auf beleuchteten Wegen.
    Schönen Tag Mama

  3. Das kenne ich auch – scheint bei mir tagesformabhängig zu sein. An einem Abend mache ich mir fast ins Hemd – und am Abend darauf genieße ich die spezielle Geräuschkulisse der Läufe durch die Dunkelheit.
    Deshalb hält mich nichts von meinen Läufen nach der Arbeit ab😉 .
    lG
    Ralph

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