Jut druff!

Obwohl ich dachte, dass ich im letzten Jahr schon gut beim Training dabei war, ist es dieses Jahr noch besser. Die Zeitvorgaben schaffe ich meistens; manchmal unterbiete ich sie sogar. Die Trainingseinheiten fallen mir wesentlich leichter, ich fühle mich gut. Vielleicht liegt es daran, dass ich mir vor dem Trainingsstart eine längere Pause gegönnt habe. Im letzten Jahr habe ich mir ja die Zeit bis zum Training mit diversen Wettkämpfen vertrieben. Dieses Mal standen nur der Halbmarathon in Cuxhaven und der Hamburg Marathon auf dem Plan, danach lief ich 6 Wochen lang sehr wenig.

Sicher spielt das Wetter auch eine große Rolle. Ich erinnere mich noch, wie wir alle geschwitzt hatten oder wie der Trainer zum Tempotraining Wassereimer zur Erfrischung aufstellte. Der Sommer 2011 ist da eher – nun ja – läuferfreundlicher.

Muskulär ist auch (noch) alles in Ordnung. Während mich letzten Sommer schon ziemlich früh Schmerzen am Schienbein oder Oberschenkel „quälten“, ist dieses Jahr alles im grünen Bereich.

Und auch der Kopf ist dieses Jahr viel entspannter. Den Drang, unbedingt unter 3:45h laufen zu wollen, den habe ich nicht mehr. Auch wenn der Trainer mir wieder eine Zeit um die 3:40h prognostizieren wird, bin ich nun (mit 2 weiteren Marathons in den Knochen) erfahren genug, um dem Ganzen recht entspannt gegenüber zu treten. Ich werde (hoffentlich) merken, ob und wann ich Tempo rausnehmen muss. Und wenn der 02.10. nicht „mein Tag“ wird, dann ist das eben so. Ich will wenigstens mit einem guten Gefühl über die Ziellinie laufen, die Arme nach oben ausgestreckt, lächelnd – und nicht in dieser Emo-Haltung wie im letzten Jahr!

Vor dem heutigen Training graut es mir ein wenig: 3×4,8km gesteigert. Am Sonntag sind wir das schon einmal gelaufen; ging sehr gut. Heute folgt die 2. Tempostufe und ich weiß noch, dass mir dieser Lauf im letzten Jahr nicht so gut bekommen war. Ich musste nach knapp 2 Runden mit Magenkrämpfen abbrechen. Heute soll das aber anders werden! Der Trainer hat das Tempo für mich noch einmal angezogen; ich soll alle 3 Runden in einer Pace von unter 5 Minuten pro Kilometer laufen (für die, die es genau wissen wollen: 4:57, 4:50, 4:42). Oh weh, oh weh… Naja, wenn es vielleicht wieder regnet, dann könnte das klappen, aber im Moment sieht es leider nicht danach aus😦

Sicherheitshalber werde ich mir aber gleich mal schwarze Kompressionssocken kaufen, da sieht man (hoffentlich) den Dreck dann nicht mehr so stark!

4 thoughts on “Jut druff!

  1. Das liest sich richtig jut das Du jut druff bist. Wenn es besser klappt als geplant, was will man mehr. Da es so jut lööpt bei Dir, wird auch das Training heute jut werden und wenn nicht dann wird das nächste um so besser.🙂

  2. Ich drück Dir die Daumen – sowohl für das Training heute abend, als auch für den bevorstehenden Marathon!

    Heute abend „darf“ ich ja „leider“ nicht mitmachen…🙂 Ich denk an Euch, wenn ich stattdessen bei meinem „ruhigen 10er“ unterwegs bin.

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