Juhuu, ich bin ein UHU… und zu süß!

Weniger als 100 Tage bis zum errechneten Entbindungstermin! Damit werde ich offiziell unter Schwangeren als UHU (Unter HUndert) bezeichnet und habe wieder eine „Schallmauer“ durchbrochen. Die letzten Arbeitswochen lassen sich nun schon fast an einer Hand abzählen, bald beginnt der Geburtsvorbereitungskurs und zu Hause sieht es auch mehr und mehr nach einem neuen Mitbewohner aus. Der Mauli macht täglich seine Turnübungen, meist morgens und abends, naja… und nachts auch! Mein Schlaf wird immer unruhiger; einschlafen kann ich super, aber ich wache jetzt öfter zwischendurch auf und merke, dass ich dann gerade nicht die Einzige bin, die wach ist. Aber es ist alles überhaupt (noch) nicht schlimm, ich kann gut damit leben.

Letzte Woche musste ich (leider) einen großen Zuckerbelastungstest über mich ergehen lassen. Der erste, einfache Test von vor 2 Wochen hatte wohl einen auffälligen Wert ergeben, deshalb musste ich noch mal ran. Das bedeutete: 12 Stunden nichts essen, 3x Blut abnehmen, das 1. Mal nüchtern, dann eine Zuckerlösung trinken (bääähh), dann nach 1 und nach 2 Stunden erneut Blut abnehmen. Man testet damit, wie gut mein Körper in der Lage ist, den Zucker wieder abzubauen. Anscheinend arbeiten während einer Schwangerschaft so viele Hormone, dass die „Zucker-Abbau-Funktion“ dann ab und an etwas beeinträchtigt ist.

Also bin ich nüchtern, morgens um 8 Uhr zum Arzt und hatte schon Befürchtungen, dass die Blutabnahme wieder zur Qual wird. Der Arm war noch von der Woche davor etwas blau. Irgendwie habe ich ja immer „ach soooo schöne Venen“, aber die sind „leider viiiiel zu dünn“, so dass es jedes Mal ein Riesenakt wird, mir Blut abzunehmen. Manchmal standen schon 3 Arzthelferinnen um mich herum und diskutierten, welche Vene jetzt die beste sei – einmal musste sogar die Ärztin ran. Aber dieses Mal war alles okay: einmal der rechte Arm, zweimal der linke und schwuppdiwupp waren die 2 Stunden dann auch schon um.

Das Ergebnis ist leider nicht so schön, wie ich es mir erhofft hatte. Meine Werte liegen wohl leicht über den Normwerten, so dass man bei mir wohl von einer leichten Schwangerschaftsdiabetes ausgeht. Ich müsse mir keine Sorgen machen, eine Ernährungsumstellung sollte ausreichen. Toll! Dabei hatte ich in den letzten Wochen eh kaum Appetit auf Süßes gehabt, sondern vielmehr auf Obst, aber selbst in Bananen und Weintrauben ist wohl sehr viel Zucker enthalten und auch Fruchtschorlen sind nicht gut. Jetzt muss ich auf all das verzichten, bis ich nächste Woche den Termin bei der Diabetes-Spezialistin habe. Dort bekomme ich dann eine Ernährungsberatung.

Ich hab’s ja schon immer gewußt: ich bin einfach zu süß!!!😉

6 thoughts on “Juhuu, ich bin ein UHU… und zu süß!

  1. Scheint wohl ein weit verbreitetes Problem zu sein, diese Schwangerschaftsdiabetes… Kenne jetzt schon einige Schwangere! Aber es ist doch gut, wenn es jetzt festgestellt wurde (bei meiner Cousine haben sie es wohl erst nach der Geburt bemerkt). Soviel kann dann jetzt eigentlich doch nicht mehr schiefgehen…

    • Ja. Es heißt wohl auch, dass ein Risikofaktor für Diabetes das Alter der Schwangeren ist. Ab 30 Jahre fällt man da schon rein, hehe…Naja, aber die Ärztin meinte ja auch, dass ich mir keine Sorgen machen soll, also tu ich das auch nicht! Ist nur blöd, wenn man mal doch Lust auf ein Eis hat… Vielleicht sollte ich unsere Eismaschine wieder herauskramen und Joghurt-Eis selber machen…🙂

  2. Ja Mensch, und ich hatte in der Schwangerschaft sooo eine Lust auf Süßes (Mädchen…), da war ich echt froh, dass mein Blutzuckerbelastungstest unauffällig war. Ich hatte mir da auch schon bisschen Sorgen gemacht.

    Die Turnübungen werden jetzt immer doller und verrückter, da zappelt dann irgendwann der ganze Bauch. Nur doof, wenn das grade zur Einschlafzeit der Fall ist. Viel Spaß dir weiter, und vor allem alles Gute! Ist ja echt nicht mehr lang…

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